Energie im Haushalt sparen

Jeder ärgert sich über steigende Abschlagszahlungen für Strom und über eine hohe Nachzahlung am Ende des Jahres. Ein Grund ist die Erhöhung der Strompreise durch die Stromanbieter. Die vier Branchenriesen beherrschen den deutschen Strommarkt und teilen ihn regional unter sich auf. Sie erhöhen die Preise, unabhängig davon, wie sich die Kosten für die Stromerzeugung künftig entwickeln. Es lohnt sich, nach einem günstigeren Stromanbieter zu suchen.

Stromanbieterwechsel – leicht gemacht
Der Stromanbieterwechsel ist ganz einfach. Dazu kann man die Webseite steckdose.de nutzen, eine Vergleichsplattform. Man füllt die Eingabefelder aus und gibt
die Art der Nutzung

  • die Postleitzahl des Wohnortes
  • den Jahresverbrauch, der auf der Endabrechnung zu finden ist,
  • an. Die Suche kann man noch nach verschiedenen Kriterien, wie z.B.
  • Ökostromtarife
  • Tarife mit Kaution
  • Tarife mit Vorauskasse
  • Tarife mit Preisgarantie

präzisieren. Das Ergebnis ist ein Überblick mit den Preisen und Tarifen der Stromanbieter. Die Ersparnis gegenüber dem regionalen Grundversorger wird angezeigt. Zu jedem Tarif kann man nähere Informationen abrufen. Der Antrag kann direkt online gestellt werden. Dabei muss man sich nicht um die Kündigung beim bisherigen Anbieter kümmern, denn dies übernimmt der neue Anbieter.

Elektrische Geräte überprüfen
Um zu Hause Energie zu sparen, lohnt es sich, vorhandene elektrische Geräte auf ihren Stromverbrauch zu überprüfen. Vor allem alte Geräte sind oft wahre Stromfresser. In Verbraucherzentralen kann man Messgeräte zur Ermittlung des Stromverbrauchs ausleihen. Geräte, die besonders viel Strom verbrauchen, sollten gegen neue, energieeffiziente Geräte ausgetauscht werden. Beim Kauf sollte man auf die Energieeffizienzklasse achten. Geräte mit der Energieeffizienzklasse A oder A+ verbrauchen besonders wenig Energie. Schon bald wird sich die Investition in ein neues Gerät auszahlen.

Energie sparen bei der Hausarbeit
Beim Waschen und Kochen wird Energie verbraucht. Analysiert man sein Verhalten bezüglich des Energieverbrauchs, kann man einige Reserven aufdecken. Kühl- und Gefrierschrank sollten regelmäßig abgetaut werden. Ist eine dicke Eiskruste vorhanden, kühlen die Geräte nicht mehr effizient und verbrauchen viel Energie. Die Waschmaschine und der Geschirrspüler sollten immer mit voller Ladung betrieben werden. Dies spart nicht nur Energie, sondern auch Wasser. Auf den Wäschetrockner, der besonders viel Energie verbraucht, kann man an warmen Tagen verzichten, denn die Wäsche kann im Freien getrocknet werden. Beim Kochen kann man zum Ende der Garzeit den Herd abschalten und auf Restwärme kochen.

Der Standby-Betrieb
Fernseher, CD- oder DVD-Player und andere Geräte verbrauchen im Standby Strom. Werden diese Geräte nicht benötigt, sollten sie vollständig ausgeschaltet werden, denn über das Jahr zahlt sich dies aus.

Bild: © Sergej Toporkov – Fotolia.com