Sonnenenergie

Unter Sonnenenergie, auch Solarenergie benannt, bezeichnet man die Stromgewinnung mit Solarzellen durch die Sonne. Die Umwandlung der Sonnenwärme, die auf die Solarzellentreffen geschieht durch Kernfusion. Alle Lebewesen sind von der Sonnenenergie abhängig. Pflanzen brauchen das Sonnenlicht für die Fotosynthese. Die meisten Organismen sind von der Sonnenenergie abhängig, ohne Sonne würde ein Leben nahezu unmöglich sein. Wie hoch die Sonnenenergie ist, hängt davon ab, an welchem Breitengrad sie gemessen wird. Ebenso beeinflusst die Jahreszeit und damit der Einfallwinkel der Sonne, die Höhe der Energie, die die Sonne an die Erde abgibt. Fällt also der Sonnenstrahl in einem flachen Winkel auf die Erde, wird weniger Energie abgegeben, als würde er steil einfallen. Ebenso spielt das Wetter eine Rolle, ist es bewölkt, ist die Sonnenenergie niedriger als bei klarem Himmel.

Wie stark die Sonnenenergie ist, lässt sich mit einem kleinen Experiment lässt sich die Kraft der Sonne spürbar machen. Man nimmt ein schwarzes Gefäß, etwa einen Eimer, und füllt ihn mit Wasser. Danach stellt man ihn in die Sonne. Nach einigen Stunden ist das Wasser warm geworden. Mit diesem Prinzip funktionieren auch Gartenduschen, die oben den Wasserbehälter haben, in denen sich das Wasser erwärmt. Dunkle Farben nehmen das Sonnenlicht intensiver auf, als helle. Die Sonne liefert um das 7.000 fache mehr Energie, als der gesamte Energiebedarf der Welt beträgt. In Mitteleuropa liefert die Sonne ungefähr 1.000 kWh pro Quadratmeter jährlich, in der Sahara 2,3-mal so viel. Wissenschaftler dachten darüber nach, dass sie die Sonnenenergie per Satellit einfangen könnten und diese an die Erde übermitteln. Doch das Experiment wurde wegen zu hoher Kosten leider nie in Angriff genommen. Mit dieser Idee wollten sie die Tag-Nachtschwankungen ausgleichen und so die Erde mit einer höheren Energiedichte versehen. Die Technik, die dafür benötigt worden wäre, wäre sehr aufwendig und viel zu teuer gewesen.